Dokumentation

1. Co-Creation Camp

Arbeitgeberschmiede Südwestfalen

Rundgang durch das Co-Creation Camp

Am 16.04.2024 fand in Plettenberg das erste Co-Creation Camp im Rahmen der Arbeitgeberschmiede Südwestfalen statt.

Es war großartig zu sehen, wie das Netzwerk vibrierte! Gemeinsam haben wir an der Vision für Südwestfalen als Top-Arbeitgeber-Region gearbeitet und die Schwarmintelligenz voll ausgeschöpft.
Auf dieser Seite finden sich transparent die Ergebnisse des Tages – zum Nachlesen und Mitdenken.

Viel Spaß beim Stöbern!

Logo der Arbeitgeberschmiede Südwestfalen


Das Mitmach-Projekt

Offenes Netzwerk und Co-Creation Camps

Über die Co-Creation Camps können Interessierte die bisherigen Angebote kennenlernen, mitgestalten oder auch neue Themen einbringen und neue Impulse setzen.

Im Projektverlauf und in den Co-Creation Camps sollen neue Ideen und Maßnahmen durch zusätzliche Partner:innen entstehen.

#netzwerk #impulse #schwarmintelligenz

Input der Südwestfalen Agentur GmbH

01. Die Vision

Südwestfalen ist Top-Arbeitgeber-Region

Zentrale Frage:
Wie kann sich die erfolgreiche Weltmarktführer- und Wirtschaftsregion Südwestfalen unter dem starken Siegel von „Südwestfalen – Alles echt!“ zu einer bekannten Top-Arbeitgeber-Region entwickeln?

Co-Creation Camp Vortrag
Antworten aus dem Plenum

Woran erkennen wir, dass Südwestfalen eine Top-Arbeitgeber-Region ist?

(151 Antworten – Mehrfachnennung möglich)

Wortwolke mit den Ergebnissen der Umfrage
Input der Südwestfalen Agentur GmbH

02. Die Projektidee

Stärkung der südwestfälischen Arbeitgeberlandschaft

Pyramidendarstellung der Arbeitgeberschmiede Südwestfalen
Fragen und Hinweise aus dem Plenum

Welche Fragen und Hinweise haben Sie zur Projektskizze?

  • Durch Gespräche mit den südwestfälischen Netzwerkpartnern: U.a. den Kreis-Wirtschaftsförderungen, den Hochschulen, den Kammern und vielen weiteren
  • In der Projektantragsphase kristallisierte sich heraus, welcher Partner, der zudem förderberechtigt aus Sicht der Fördermittelgeber ist, sich mit welchem Baustein als Impulslabor in die Arbeitgeberschmiede einbringen wollte
  • Die vorhandenen Impuls-Labore sind erste Maßnahmen zum Projektbeginn, weitere Ideen aus dem Netzwerk sollen und können das Projektkonstrukt stärken. Die Impulslabore widmen sich den Fragen, die vorab in den Gesprächen als besonders relevant eingestuft wurden:
    • Wo stehen wir mit Blick auf Arbeitgeber-Attraktivität in Südwestfalen?
    • Wie binden wir internationale Fachkräfte mit ein, wo besteht Handlungsbedarf?
    • Wie sind wir mit Blick auf die junge Zielgruppe aufgestellt?

 

  • Projektlaufzeit: 3 Jahre – danach sollen erfolgreiche Komponenten im Rahmen des Regionalmarketing fortgeführt werden.
  • Das Projekt ist personell und finanziell stabil aufgebaut
  • Durch ein gemeinsames starkes Netzwerk Südwestfalen
  • Die Umsetzung in den Unternehmen wird durch unterschiedliche Projektbausteine unterstützt: U.a. durch die Online-Plattform, die die Unternehmen durch ihre Möglichkeiten navigiert, aber auch z.B. durch das Impulslabor „Scouting für KMU“ und weitere Maßnahmen. 

 

  • Projektlaufzeit: 01/2024 – 12/2026
  • Die Impulslabore gehen sukzessive im Jahr 2024 an den Start
  • Eine neue Online-Plattform soll ab Winter 2024 zur Verfügung stehen
  • Pro Jahr werden mindestens zwei Co-Creation Camps stattfinden
  • Ab 2025 wird ein Augenmerk auf die Umsetzung von Kommunikationsmaßnahmen zur Positionierung der Region Südwestfalen als Top-Arbeitgeber-Region gelegt
  • Die Ergebnisse (Instrumente, Ansätze, etc.) sollten nachhaltig im südwestfälischen Netzwerk integriert und angeboten werden z.B. über die Online-Plattform, durch Netzwerk-Partner
  • Das Regionalmarketing arbeitet auch künftig an der Profilierung der Region und wird erfolgreiche Projektbestandteile fortführen und/oder neu entstehende Ansätze aufgreifen.

 

  • Das haben wir vor! Regionale gute Beispiele werden durch das Projektteam künftig herausgearbeitet und ins „Schaufenster“ gestellt. 
  • Der jährlich durch die Südwestfalen Agentur GmbH vergebene Award für erfolgreiches Arbeitgebermarketing bietet zudem eine tolle Orientierung auch für andere Unternehmen.
  • Melden Sie sich gerne bei Maria Arens (m.arens@suedwestfalen.com), wenn Sie ein starkes Beispiel für Arbeitgebermarketing und/oder Arbeitgeberattraktivität oder einzelne, erfolgreiche Maßnahmen wissen.
  • Melden Sie sich gerne bei uns, dann können wir die Optionen gemeinsam besprechen!
  • Das Projekt zielt auch darauf ab, die in Südwestfalen vorhandenen Angebote und Möglichkeiten für Arbeitgeber zur Stärkung der eigenen Arbeitgeberattraktivität und des eigenen Arbeitgebermarketings transparent darzustellen und somit auch die Zusammenarbeit von Unternehmen mit Schulen, Hochschulen, IHKs, Verbänden, und weiteren Institutionen zu stärken. In diesem Sinne wird die entstehende Online-Plattform auch als Kooperationsprojekt aller Akteure angelegt, das Transparenz für die Region schafft.
  • Weitere Co-Creation Camps sollen als weitere Kommunikationsplattformen dienen; in denen zudem neue Ideen (auch der Zusammenarbeit) geboren werden können. 

 

  • Durch die Nutzung der konkreten Angebote der Arbeitgeberschmiede, z.B.
    • Die Angebote der Impuls-Labore
    • Die Teilnahme an Co-Creation Camps
  • Durch die persönliche Kontaktaufnahme zum Projektteam, um Bedarfe zu klären, Ideen und Impulse aufzunehmen und bei Bedarf themenspezifische Austauschrunden zu organisieren
  • Durch die Vernetzung auf LinkedIn: Folgen Sie z.B. gerne der “Arbeitgeberschmiede Südwestfalen” oder lassen Sie uns persönlich vernetzen!

 

Vorstellung der Impuls-Labore durch die Südwestfalen Agentur GmbH und die Projektpartner

03. Die Impuls-Labore

Status-Quo

Wo stehen Unternehmen/Arbeitgeber bezüglich ihrer Arbeitgeber-Attraktivität? Welche Unterstützung benötigen sie?

Wie attraktiv bin ich als Arbeitgeber für meine Mitarbeitenden?  

  • Kostenfreie und einfache Einschätzung der Arbeitgeber-Attraktivität aus Sicht der eigenen Belegschaft 
  • Ermittlung individueller und einzigartiger Arbeitgeber-Qualitäten im südwestfälischen Vergleich

 

Die Hochschulen der Region bieten südwestfälischen Arbeitgebern gemeinsam ein „Spiegel-Angebot“ an. Arbeitgeber können von einer direkten und ungefilterten Bewertung ihres Unternehmensauftritts (z.B. Webseite, Social Media-Kanäle, Messeauftritte) durch interdisziplinäre Studierenden-Teams profitieren.

  • Umsetzung:  federführend durch die Fachhochschule Südwestfalen, in Partnerschaft mit der Universität Siegen und der Hochschule Hamm-Lippstadt.
  • Ansprechpartner Fachhochschule Südwestfalen: Prof. Dr. Lothar Winnen, Tel.: 02371 566 1024, Email: lothar@fh-swf.de
  • Ansprechpartner Universität Siegen: Jan-Lukas Selter, Tel.: 0271-740-2744, Email: Jan-Lukas.Selter@uni-siegen.de
  • Ansprechpartnerin HS Hamm-Lippstadt: Prof. Dr. Anke Weber, Tel.: 02381 8789 520, Email: Anke.Weber@HSHL.de

 

Durch einen „Scouting-Ansatz“ werden Unternehmen eng begleitet und gemeinsam durch den Prozess hin zu einem attraktiven Arbeitgeber geführt. Die Unternehmen werden branchenspezifisch und nach dem jeweiligen Entwicklungsstand betrachtet (gescoutet) und anschließend gemeinsam Roadmaps entwickelt. Ziel ist es, die Unternehmen zu befähigen, erworbenes und gelerntes Wissen in den Unternehmen selbstständig umzusetzen.

Nutzen Sie das bestehende Angebot für Unternehmen: www.wfg-kreis-soest.de/arbeitgeberattraktivitat

 

Kulturelle Diversität / Welcome Internationals

Wie sind Unternehmen mit Blick auf kulturelle Diversität aufgestellt und wie kann die Akquise und Integration internationaler Fachkräfte vor Ort gelingen?

Damit Arbeitgeber es schaffen, attraktiv für internationale Fachkräfte und Menschen mit einer Migrationsbiografie zu sein, können sie mittels eines digitalen Monitoring-Tools ihren Status-Quo diesbezüglich reflektieren. Dabei wird u.a. auf den Ergebnissen des BeKuDi Projektes der Hochschule Hamm- Lippstadt aufgebaut. Durch die Aufarbeitung von Best Practice Beispielen und regionalen Diversitäts-Workshops werden südwestfälische Unternehmen sowie die regionalen Unterstützungsstrukturen für das Thema „kulturelle Diversität in Unternehmen“ sensibilisiert.

 

In diesem Impuls-Labor geht es um die modellhafte Umsetzung eines Unterstützungs-Systems für Unternehmen zur Integration ausgebildeter Fachkräfte aus dem Ausland im Märkischen Kreis. Interessierten Unternehmen werden in Workshops Informationen zu den Hintergründen der Herkunftsländer und entsprechendes Führungswissen vermittelt.  Gemeinsam mit regionalen Partnern soll zudem in der Region ein Unterstützungssystem entstehen, so dass die Fachkräfte eine Willkommenskultur erleben.

 

Unternehmen werden durch einen „Hochschul-Lotsen für Arbeitgeber“ dabei unterstützt, als Arbeitgeber an der Universität Siegen bei potenziellen Fachkräften sichtbarer zu sein. Ein besonderer Schwerpunkt liegt zudem auf der Akquise und Begleitung von Unternehmen zur Übernahme von „International Studierenden“ inkl. der Entwicklung von regionalen Unterstützungsmaßnahmen zur Reduzierung von Barrieren für die Einstellung internationaler Studierender.

 

Sichtbarkeit und Zusammenarbeit mit jungen Menschen

Wie können Unternehmen bei jungen Menschen sichtbar sein? Wie können sie die Sichtweisen der Next Gen einbeziehen?

Das „Experimentierlabor Next Gen“ bietet konkrete Angebote zur Begegnungen zwischen Arbeitgebern und jungen Menschen – zum Kennenlernen und zum Einbezug der Sichtweisen jüngerer Menschen in die zukunftsgerichtete Entwicklung und Darstellung südwestfälischer Arbeitgeber.

 

Lokales und regionales Azubi-Marketing und die Gewinnung junger Fachkräfte hat bei Arbeitgebern eine besonders hohe Priorität. Im Rahmen des Projektes werden neue Befähigungsformate und Kooperationen zwischen Schulen, Hochschulen und Unternehmen aufgebaut und evaluiert. Ziel ist es, den Unternehmen zu helfen, eine eigene Strategie, speziell für diese Zielgruppe zu entwickeln.

  • Umsetzung: Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH
  • Ansprechpartnerin: Jana Fey, Tel.: 02921 30 2255, Email: jana.fey@wfg-kreis-soest.de

 

Fachkräfte suchen Arbeitgeber, die verantwortungsvoll agieren und es ermöglichen, etwas Sinnvolles zur Gesellschaft beizutragen. Die Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) bietet ein ethisches Wirtschaftsmodell, bei dem das Wohl von „Mensch“ und „Umwelt“ gleichberechtigt mit den Zielen des Wirtschaftens behandelt wird. Um der regionalen Wirtschaft konkrete Hilfestellung bei der Bewältigung der Herausforderungen hinsichtlich der Mitarbeiter-Gewinnung und – Bindung geben zu können, beabsichtigt der Kreis Siegen-Wittgenstein, als südwestfälischer GWÖ-Knotenpunkt eine Akademie der GWÖ in Südwestfalen aufzubauen: U.a. mit Vernetzungs-Angeboten für Interessierte, um Peer-Groups aufzubauen und turnusmäßigen Veranstaltungen zu unterschiedlichen GWÖ-Themen zur Sensibilisierung von Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft.

 

Neue Formen des Arbeitens

Mit dem Projekt „Hub45– Neue Orte des digitalen Arbeitens“ wollen wir gemeinsam Arbeitsorte von morgen gestalten.

Ziel des Projektes „Hub45“ ist es, Coworking mit all seinen Facetten in der Region sichtbar und erlebbar zu machen. Entstehen soll ein lebendiges Netzwerk für Einzelpersonen und Unternehmen, das die Zukunft der Arbeitslandschaft in Südwestfalen mitgestaltet.

  • Umsetzung: Südwestfalen Agentur GmbH
  • Ansprechpartnerin: Clarissa Rettig, Tel.: 02761 835 11-292, Email: c.rettig@suedwestfalen.com

 

Ankommen in gemütlicher Runde
Input der Südwestfalen Agentur GmbH

04. Die Online-Plattform

Die Online-Plattform ist…

eine erste, digitale Anlaufstelle rund um die Themen Arbeitgeberattraktivität & Employer Branding für südwestfälische Unternehmen.

Die Plattform bietet… 

schnellen und einfachen Zugang zu regionalen Angeboten und Unterstützungsleistungen sowie Hilfestellung und Informationen auf dem Weg zur Weiterentwicklung als Top-Arbeitgeber.

Fragen und Hinweise aus dem Plenum

Welche Fragen und Hinweise haben Sie zur Online-Plattform?

Die Seite wird frei zugänglich sein. 

Auf jeden Fall, bitte bringen Sie Ihre Ideen bei der Gestaltung der Plattform mit ein!

Wir schauen, dass die Plattform keinerlei Doppelstruktur bildet, sondern stets klug verlinkt, wo möglich. 

Der Wissenstransfer- und Austausch im Projekt wird mitgedacht, ob dies über die Plattform oder z.B. über eine LinkedIn-Gruppe erfolgt, wird die Praxis noch zeigen.

Das ist derzeit nicht vorgesehen, da die Zielgruppe der Plattform keine Bewerber:innen, sondern Unternehmen sind, und diese einen guten Überblick über bestehende Angebote finden sollen. Das Standortportal www.suedwestfalen.com hingegen stellt beispielsweise hingegen die Arbeitgeber der Region vor. 

Hinweise aus dem Plenum

Welche Maßnahmen können aus Ihrer Sicht zusätzlich helfen, um Südwestfalen als Top-Arbeitgeber-Region zu stärken und bundesweit bekannt zu machen?

  • Eine Vereinbarung zwischen Mitgliedsunternehmen, mit einheitlichen Werten oder Grundvereinbarung, ähnlich einem Tarifvertrag
  • Eine gemeinsame Definition: Was ist ein Top-Arbeitgeber aus unserer Sicht, nach unserem Verständnis?
  • Kununu-Kooperation für Top-Arbeitgeber-Ranking Südwestfalen
  • Eigenes Siegel / Zertifikat für die externe Kommunikation
  • Gemeinsames Auftreten als die Top-Arbeitgeber
  • Die Vision der Top-Arbeitgeber-Region in ein Bild / eine Skulptur überführen und diese, analog zum Projekttitel schmieden, Ausstellen besprechen
  • Nicht gemeckert, ist genug gelobt. Arbeiten in Südwestfalen, einfach ehrlich echt

 

  • Werbung auf Müslipackungen
  • Überregionale Out-of-Home-Kampagnen
  • Ein Pop-Up-Leuchtturm auf dem höchsten Berg Südwestfalens
  • Starker gemeinsamer Social-Media-Auftritt, mehr Werbung und Kampagnen auf LinkedIn, durch die Südwestfalen Agentur

 

  • Azubi-Wettbewerb für innovative Themen, Mini-Serien über Berufe mit Azubis im regionalen TV
  • Erfolgsstories als Werbung – vom Azubi zum – Ausbildung lohnt sich
  • Gemeinsame Azubi-Events in den einzelnen Städten

 

  • Echte Organisationsentwicklung im Unternehmen machen. Die Probleme von Grund auf angehen.

 

  • Mentoren-Programm
  • Hackaton
  • Kleine Sportturniere für Unternehmen
  • Feierabendevents / Aktivitäten besonders für Zugezogene

 

Vielen Dank an alle Teilnehmenden für ihren Beitrag und die inspirierenden Diskussionen!

Hier sind ein paar Impressionen von unserem gemeinsamen 1. Co-Creation Camp. Lasst uns weiterhin gemeinsam voranschreiten und die Zukunft unserer Region gestalten! 😊

Grafik: Übersicht der ArbeitgeberschmiedeLogos der Projektpartner und Fördergeber

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