Arbeitgeberattraktivität: Unternehmen tauschen sich zu Befragungsergebnissen aus

Workshop zu Mitarbeitendenbefragung durch Fraunhofer Institut – Teil des Projekts „Arbeitgeberschmiede Südwestfalen“

Iserlohn / Südwestfalen, 05. Dezember 2025

Wie attraktiv sind die Unternehmen in Südwestfalen für Mitarbeitende? Das soll eine Befragung im Rahmen des Projekts „Arbeitgeberschmiede Südwestfalen“ aufzeigen. Rund 60 Unternehmen und über 2200 Mitarbeitende aus der Region haben an der Befragung teilgenommen. Jedes Unternehmen hat anonymisiert teilgenommen und individuell Ergebnisse erhalten, wie ihre Mitarbeitenden die Attraktivität ihrer Arbeitgeber einschätzen. Bei einem Treffen in Iserlohn tauschten sich die Unternehmen über erste Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen aus. Wie südwestfälische Unternehmen im Vergleich zum bundesweiten Durchschnitt abschneiden, wird im März 2026 vorgestellt.

Sich als Region strukturiert und regional diesem Thema zu nähern, sei besonders, machte Jannick Schneider vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) bei dem Treffen klar. Das Institut hatte die Befragung im Rahmen Projekts „Arbeitgeberschmiede Südwestfalen“ im Auftrag der Kooperationspartner durchgeführt. Nun haben die beteiligten Unternehmen ihre persönliche Auswertung anonymisiert erhalten und tauschten sich dazu im kleinen Kreis untereinander aus.

„Die heutigen Einblicke zeigen, wie groß das gemeinsame Interesse daranist, die Arbeitgeberattraktivität in Südwestfalen weiterzuentwickeln“, resümierte Saskia Haardt-Cerff, Projektleiterin der „Arbeitgeberschmiede Südwestfalen“ bei der Südwestfalen Agentur. Das konnte Prof. Dr. Lothar Winnen von der Fachhochschule Südwestfalen bestätigen. Über 200 Unternehmen haben bereits das sogenannte „Spiegel-Angebot“ der FH genutzt, das die FH im Rahmen des Projekts „Arbeitgeberschmiede Südwestfalen“ Unternehmen kostenlos anbietet. Sie bekommen dort gespiegelt, wie attraktiv die Betriebe online auf junge Menschen wirken und erhalten individuelle Handlungsempfehlungen.

„In den Ergebnissen für die Unternehmen steckt viel Potenzial für Unternehmen, sich noch besser als Arbeitgeber im Werben um Fachkräfte aufstellen zu können. Unser Ziel ist es, sie bei der Umsetzung von Maßnahmen zu unterstützen“, sagte Regionalmarketing-Leiterin Marie Ting von der Südwestfalen Agentur.

Viele Angebote werden gebündelt bei der ersten Fachwoche für Arbeitgeberattraktivität vom 02. bis 06. März 2026. Dort werden auch die zentralen Ergebnisse der Fraunhofer-Studie für ganz Südwestfalen vorgestellt – und auch gezeigt, wie südwestfälische Arbeitgeber im bundesweiten Vergleich abschneiden.

Die „Arbeitgeberschmiede Südwestfalen“ hat zum Ziel, Südwestfalen als Top-Arbeitgeber-Region zu stärken und zu positionieren. Das Projekt steht als agiles Open-Innovation-Projekt allen Interessierten offen und wird federführend durch die Südwestfalen Agentur GmbH und die sechs Verbundpartner die Fachhochschule Südwestfalen, die Universität Siegen, die Hochschule Hamm-Lippstadt, die agentur mark GmbH, die Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH, die Wirtschaftsförderung des Kreises Siegen-Wittgenstein umgesetzt. Finanziert wird das Projekt durch Mittel der Europäischen Union und des Landes NRW.


Die Pressemitteilung zum Download

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Bildunterschrift: Vertreter teilnehmender Unternehmen verfolgen die Ausführungen zur Arbeitgeberattraktivität als Ergebnisse der Mitarbeitendenbefragung durch das Fraunhofer Institut in Zusammenarbeit mit der Arbeitgeberschmiede Südwestfalen. Foto: Niklas Jung/Südwestfalen Agentur GmbH)


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Bildunterschrift: Stellten die zentralen Erkenntnisse der Befragung vor (v.l.): Dr. Clemens Striebing (Fraunhofer Institut), Maria Arens (Arbeitgeberschmiede Südwestfalen), Jannick Schneider (Fraunhofer Institut) und Saskia Haardt-Cerff (Arbeitgeberschmiede Südwestfalen) Foto: Niklas Jung/Südwestfalen Agentur GmbH)

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